Aktives Leben durch Fitness
Der Alltag scheint einen zu erdrücken und die Decke fällt, zumindest gefühlt, nicht nur sprichwörtlich auf den Kopf. Manche Tage scheinen von vorne herein zum Scheitern verurteilt zu sein und tatsächlich geht an diesen Tagen wirklich alles schief. Man schneidet sich beim Rasieren, kommt zu spät zur Arbeit und verliert auf dem Weg dorthin auch noch den Hausschlüssel.
Hat die Kette der unglücklichen Ereignisse erst einmal ihren Lauf genommen so kann sie zunächst einmal nichts mehr stoppen und der nächste Ärger mit dem Chef ist bereits vorprogrammiert. Nach einem solchen Tag möchte man nur noch deprimiert ins Bett fallen und die Decke über den Kopf ziehen, dabei könnte einem noch der ganze Abend gehören.
Das Problem auf welches man hierbei meist trifft, ist meist nur die eigene Einstellung, denn wenn man dann weiterhin auf bleibt, wird sich garantiert das Unglück weiter verbreiten und noch mehr passieren bis man endlich liegt. Ob nun abergläubisch oder nicht, in dieser Hinsicht hat der Mensch einen echten Trotzkopf und möchte sich auch nicht von der Wolke des womöglich drohenden Unheils lösen. Dabei genügt es meist vollkommen aus sich von dieser Einstellung zu lösen und mit dem vergangenen Tag abzuschließen.
Den einen fällt das mittels Fernsehen und Lesen leicht, andere brauchen dazu schon ein wenig mehr Energieaufwand und müssen ihren ganzen Frust erst einmal los werden. Damit die Wohnung im Nachhinein kein Scherbenhaufen ist lohnt es sich für solche Fälle einen Sandsack oder Kissen zu haben auf das man die Geschehnisse des Tages projizieren und das man dafür strafen kann oder einfach ein Trainingsgerät Zuhause stehen zu haben, auf dem man seiner Wut und Niedergeschlagenheit ein Ende bereitet. Welches Trainingsgerät es auch sein mag, ob Crosstrainer, Laufband oder Fahrradergometer, ist völlig gleich solange man sich dabei auspowern und alle negative Energie hinter sich lassen kann.
Auf dem Crosstrainer kann man seinen Frust sowohl an Haltestangen als auch den Pedalen ablassen und sich anfangs ganz von den überkochenden Emotionen leiten lassen bis diese verraucht sind um sich dann einzig auf das Training zu konzentrieren und dabei eine ruhige innere Haltung anzunehmen, während man auf dem Laufband vor den Problemen davonrennen kann. Auch die reinigende Dusche nach dem Training kann noch ein zusätzlich gut zur Stressbewältigung sein, da man sich von den Ereignissen des Tages reinwaschen und auf die beruhigende Wirkung des plätschernden Wassers vertrauen kann. Sind Frust und Ärger erst einmal vergessen und ein Schlussstrich gezogen kann man auch wieder den Rest des Tages für sich genießen und sich in aller Ruhe etwas leckeres kochen, das man dann beispielsweise vor dem Fernseher genießt.
Aus jedem noch so turbulenten und anscheinend verfluchtem Tag lässt sich etwas machen, wenn man nur bereits dazu ist einen Schlussstrich zu ziehen und seine Einstellung zu dem Tag entsprechend zu ändern. Im Grunde bringt jeder Tag die selben Möglichkeiten mit sich, ob Freitag der dreizehnte oder aber Dienstag der fünfte. Was wir daraus machen bleibt ganz alleine uns überlassen denn lächelt man in die Welt hinein, kommt meist auch ein Lächeln zurück.